Bitcoins – eine Studie belegt den Boom
Als im Jahr 1998 die ersten Rufe nach einer digitalen Währung laut wurden, war die Finanzwelt noch skeptisch. Erst elf Jahre später wurde die erste Zahlung mit Bitcoins getätigt. Zu unsicher war man sich, ob sich diese Art der Zahlung durchsetzen würde. Noch dazu kommt, dass vor der Jahrtausendwende das Internet noch weit nicht denselben Stellenwert hatte wie heute. Im Jahr 2000 verbrachten Deutsche gerade einmal 17 Minuten im Schnitt täglich im Internet. Im Jahr 2018 war es mit 196 Minuten mehr als zwölfmal so viel. 63,3 Millionen Deutsche sind gegenwärtig online unterwegs. Kein Wunder, dass diese Entwicklung auch einen maßgeblichen Einfluss auf die Finanzwelt hat. Heute ist die Währung immer mehr im Kommen, wie eine
Studie der Universität Cambridge zeigt.
Die Studie kurz zusammengefasst
Die Global Crypto Asset Benchmark Study der Universität Cambridge wurde bereits zum zweiten Mal durchgeführt. Weil dafür mehr als 180 Unternehmen aus 47 verschiedenen Ländern befragt wurden, kann man die Ergebnisse durchaus als aussagekräftig bezeichnen. Die Untersuchungen ergaben einen massiven Anstieg der Nutzer, was einige Zahlen veranschaulichen:
- Die Zahl der Nutzerkonten bei Dienstleistern betrug 139 Millionen, davon waren 35 Millionen verifiziert
- 38 Prozent davon galten während des Studienzeitraums als aktiv
- Die Unternehmen, die sich auf digitale Währungen spezialisiert haben, sind in mehreren Branchensegmenten tätig, 57 Prozent sind in mindestens zwei Segmenten aktiv, im Jahr 2017 waren es nur 31 Prozent
Ein weiterer Trend lässt sich in der im Dezember 2018 veröffentlichten Studie ablesen. Das digitale Zeitalter denkt augenscheinlich auch an den Umweltschutz. So nutzt der Großteil der Mining Anlagen, die für das Schürfen virtueller Währungen verantwortlich sind, Strom aus
erneuerbarer Energie.
Womit die Trends zu erklären sind
Bitcoins & Co hatten in der Vergangenheit nicht immer den besten Ruf. Jedoch erfolgte in den letzten Jahren massive Aufklärung, wodurch immer mehr Menschen etwas damit anfangen können. Es ist weitgehend bekannt, dass es sich bei Kryptowährungen um ein dezentrales Zahlungsmittel handelt. Die Währungen sind weder abhängig von einem bestimmten Staat noch von einer Zentralbank. Änderungen können nur durch eine Zustimmung der Mehrheit aller Nutzer weltweit vorgenommen werden. Die Eigenschaften von Bitcoins bestimmten also die User, nicht eine übergeordnete Behörde. Darüber hinaus gelten Bitcoins als schnelles Zahlungsmittel. Bei einer traditionellen Überweisung vom Girokonto dauert es oft bis zum nächsten Tag, bis die Zahlung beim Empfänger gutgeschrieben wird. Bei Transfers von Bitcoins kann man selbst bei größeren Beträgen davon ausgehen, dass die Zahlung innerhalb eine Stunde abgeschlossen ist. Bei kleineren Beträgen erfolgt der Transfer sogar innerhalb weniger Sekunden. Auch die Überweisung von Bitcoins zu natürlichen Personen ist möglich. Des Weiteren gelten
Bitcoins als fälschungssicher. Sie entstehen in einem ausgeklügelten Prozess, der mehrfach verschlüsselt ist. Dieser Vorgang wird von Experten als
Mining bezeichnet.
Der Handel mit Bitcoins
Wie bei traditionellen Währungen auch, gelingt es mit Kryptowährungen, sein Vermögen zu vermehren. Vereinfacht gesagt funktioniert das so: Man kauft Bitcoins oder andere digitale Währung zu einem bestimmten Preis ein und veräußert sie zu einem höheren Betrag. Was so einfach klingt, ist ganz schön kompliziert, weil die Kryptowährungen ständig in Bewegung sind. Online Plattformen, die sich auf die
Verwaltung und den Handel von Bitcoins & Co spezialisiert haben, sind perfekte Ansprechpartner für all jene, die in den Handel einsteigen möchten. Interessierte haben bei Demoversionen die Möglichkeit, ihr finanzielles Geschick zu testen. Völlig ohne Risiko kann man die Geschäftsprozesse simulieren. Unterschiede gibt es bei den Portalen bezüglich der Mindesteinzahlungssummen und der Provisionen. Egal ob man mit wenigen hundert oder mit tausenden von Euro in digitaler Währung handeln möchte, ein Vergleich lohnt sich vor der Registrierung. Generell gilt bei Finanzgeschäften dieser Art: Besser nur jene Summe einsetzen, auf die man getrost verzichten kann.
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ZylaCourtney - 22 Mar 2019